Kompromisslösung rettete Kraftwerk

Die Bauarbeiten für das Kraftwerk am Alpbach konnten im Frühling 2019 endlich starten - auch dank einem Vorschlag von CVP-Landrat Daniel Furrer.


Die Zeit drängte: Ohne Baubewilligung hätte das geplante Kraftwerk am Alpbach nie per Ende 2020 in Betrieb genommen werden können. Und dann wäre die Zusage des Bundes für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) verfallen. Somit wäre das ganze Projekt gescheitert.


Die Nutzung des Alpbachs im Erstfeldertal war jedoch lange umstritten. Während die Regierung den Alpbach ursprünglich bereits ab dem Gebiet Bodenberg nutzen wollte, befürchtete man in Erstfeld negative Auswirkungen für die Trinkwasserversorgung. Nach einem Variantenvergleich sprachen sich jedoch Landrat und Regierungsrat dann aber auch für eine kleinere Nutzung ab dem Gebiet Schopfen aus. Möglich machte dies ein Vorstoss von Daniel Furrer im Landrat, der eine kompromissfähige Lösung vorschlug.


Diese Variante ab Schopfen lässt sich nach nun wesentlich schneller realisieren, da die Akzeptanz grösser und die Trinkwasserquellen nicht betroffen sind. Zudem kann der Strom gemäss Einschätzung bei dieser Variante günstiger produziert werden. Allerdings wird mit der kleinen Variante ein Drittel weniger Strom produziert, was für den Kanton pro Jahr rund 200'000 Franken weniger Einnahmen durch die Wasserzinsen bedeutet.

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